Erich
Burckhardt
Stiftung
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Am 2. September 1998 hob der Swissair Flug 111 von New York ab, auf einem Linienflug nach Genf. Ungefähr eine Stunde nach dem Abflug bemerkte die Besatzung zuerst einen ungewöhnlichen Geruch im Cockpit und nur Minuten später auch Rauch. Sie steuerten den Halifax International Airport in Kanada an, um eine Notlandung zu versuchen, doch die Situation an Bord des Flugzeuges verschlechterte sich rasch. Die Besatzung verlor die Kontrolle über die Maschine, als sie kaum noch mehr als 40 Meilen von der Landebahn entfernt waren. Das Flugzeug stürzte in den Ozean unweit von Peggy’s Cove, ein kleines Fischerdorf südwestlich von Halifax. Alle 215 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Durch den Verlust unseres Ehemannes und Vaters wurde unser Leben zu tiefst verändert.

Nach dieser Tragödie besuchten wir Neu-Schottland und die Gegend von Halifax bei mehreren Gelegenheiten. Die grosse Anteilnahme, Hilfsbereitschaft, Grosszügigkeit und das “Engagement” der Bevölkerung Neu-Schottlands haben uns immer wieder tief beeindruckt und so haben wir uns entschlossen, einen Teil der erhaltenen Entschädigungssumme in diese Stiftung einzubringen, welche im Mai 2003 in der Schweiz in den Handelsregister eingetragen wurde.

Mit der Stiftung möchten wir der Bevölkerung Neu-Schottlands den tiefsten Dank der Familie Burckhardt aussprechen, mit einem speziellen Gedanken an die Rettungs- und Bergungsmannschaften und an die Fischer von St. Margaret’s Bay. Zugleich möchten wir die Erinnerung an Erich, unseren Ehemann und Vater, wach halten.